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Zoo-Verein Wuppertal e.V. - Naturschutz

Schutzprojekt für den Südandenhirsch (Huemul) in Chile

Südandenhirsch (Huemul)

Der Südandenhirsch oder Huemul (Hippocamelus bisulcus), neben dem Kondor ein nationales Symbol Chiles und im chilenischen Staatswappen abgebildet, lebt in den zentralen und südlichen Regionen Chiles und Argentiniens vom Meeresspiegel an bis in Höhen von 1700 Metern. In Argentinien ist er bereits fast ausgestorben. In Chile ist der Südandenhirsch im nördlichen Teil seines Verbreitungsgebietes durch die Konkurrenz des von Menschen eingeführten Rothirsches bedroht, außerdem werden Jungtiere von verwilderten Hunden getötet und die spärlichen Gräser von Hausschafen abgeweidet. Die Gesamtpopulation wird noch auf etwa 1000 Tiere geschätzt. Die IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources), die Weltnaturschutzunion, hat den Südandenhirsch als stark gefährdete Art eingestuft.

In Schutzgebieten, die durch Mitarbeiter vor Ort kontrolliert werden, sollen die noch vorhandenen Bestände des Südandenhirsches gesichert werden. So gibt es im Bernado O’Higgins Nationalpark im südlichen Chile seit 2002 das Projekt "Tempano Fjord: Last Reserve", das den Schutz des Huemuls und seines Lebensraumes zum Ziel hat. Zoodirektor Dr. Ulrich Schürer besuchte zusammen mit Pepe Lienhard den Bernardo O’Higgins Nationalpark 2004 persönlich und informierte sich über dieses Projekt, an dem verschiedene süd- und nordamerikanische Organisationen wie die National Forestry Corporation und das Zoological Acclimatization Center of La Dehesa aus Chile sowie die Wildlife Conservation Society aus den USA beteiligt sind. Der Zoologische Garten Wuppertal hat bereits ein Versorgungsschiff für den Nationalpark finanziert. Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. hat einen Teil der Erlöse aus dem Benefizkonzert für den Artenschutz zur Unterstützung dieses Projektes verwendet.

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