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Südamerikahaus

Das 1927 erbaute, ehemalige Elefantenhaus wurde 2002 zum Tapirhaus und 2015 zum Südamerikahaus umgebaut.
Heute beherbergt dieses denkmalgeschütze Haus mehrere Tierarten von der Blattschneiderameise bis hin zum Tapir.

Tapire

Weltweit einmalig können Sie unsere Tapire beim Baden durch eine Beobachtungsscheibe auch unter Wasser beobachten. Die Mittelamerikanischen oder Baird's Tapire sind gute Schwimmer und Taucher. Auch in der Natur sind diese Tiere Einzelgänger.

Die Jungtiere sind ein wichtiger Beitrag zum Erhaltungszuchtprogramm dieser in ihrer Heimat durch Lebensraumzerstörung und Bejagung stark bedrohten Tierart.

Baird´s Tapire gibt es seit 1998 im Grünen Zoo Wuppertal, sie hatten hier mehrfach Nachwuchs.

 

 

  • Tapir "Susanna" als Jungtier
  • Tapir-Jungtier "Moli" mit Mutter "Tanya"

Zweifingerfaultier

In unserem Südamerikahaus können Sie unsere zwei Faultiere "Sarita" und "Clyde" ohne Hindernisse wie Scheiben oder Gitter beobachten. In der eigens für sie gestalteten Kletterlandschaft bewegen sich die Tiere direkt über Ihre Köpfe hinweg.
Faultiere verbringen fast ihr ganzes Leben auf Bäumen. Sie besitzen lange, gebogene Krallen, die bis zu 10 cm lang werden und hängen sich damit an einen Ast. In dieser Haltung machen sie fast alles. Sie schlafen, essen, paaren sich und gebären ihre Jungen. Faultiere haben zusätzliche Halswirbel, durch die sie ihren Kopf bis zu 270 Grad drehen können. Das hilft ihnen, mehr Blätter zu erreichen, ohne sich bewegen zu müssen.
Faultiere können sehr gut schwimmen und bewegen sich mit ihren Vorderarmen kraulend vorwärts, halten sich allerdings nur äußerst selten im Wasser auf.
Einmal in der Woche und auch nur nachts gehen unsere Faultiere auf die "Toilette".

Großer Ameisenbär

Neben unserem Tapir und den Faultieren ist seit April 2016 auch unsere Ameisenbärin "Chiquita"in unserem Südamerikahaus beheimatet. Ameisenbären verbreiten sich hauptsächlich in Mittel- und Südamerika und sind reine Bodenbewohner. Die zahnlose Röhrenschnauze beherbergt eine mit klebrigem Speichel bedeckte, bis zu 55 cm lange Zunge, mit der er täglich 35.000 Tiere aufleckt und frisst. Hier im Zoo können wir natürlich, nicht wie in der Natur, Ameisen- oder Termitenbauten stellen, daher bekommt "Chiquita" eine Ersatznahrung bestehend aus einem Brei und lebendigen Insekten.

Zwergmara

Zwergmaras verbreiten sich in Zentral- und Südargentinien. Diese Nagetiere leben in trockenen Dornbuschgebieten, sind tagaktiv und ernähren sich von Strauchtrieben, Blättern, Knospen und Kräutern. Zwergmaras werden häufig mit Hasen verwechselt, da ihr Äußeres Hasen sehr ähnelt. In freier Wildbahn sind sie zwar nicht gefährdet, werden aber aufgrund ihres Fleisches und Felles bejagt.

Blattschneiderameisen

In einem durchsichtigen System aus Röhren und Behältern lebt in unserem Südamerikahaus eine Kolonie aus Blattschneiderameisen.
Die fleißigen Tiere sind in der Lage, Teile von Blättern, die ein Mehrfaches ihres eigenen Körpergewichts ausmachen, mit ihren eigens dafür ausgestatteten Mundwerkzeug abzuteilen und wegzutragen. Aus den abtransportierten Blattstücken züchten sie einen eigenen Pilz, der ihnen dann als Nahrungsquelle dient.

Zurzeit geht unsere Kolonie zurück, da die Ameisenkönigin aus Altersgründen verstorben ist.
Hinter den Kulissen wird derweil eine neue Kolonie von Blattschneiderameisen herangezogen, die dann auch bald wieder von den Besuchern bei ihrer Arbeit beobachtet werden kann.

Vögel

Das Südamerikahaus beheimatet ebenso Purpurtangaren sowie Amazonasenten.

Die Geschlechter der Purpurtangaren sehen unterschiedlich aus. Die Weibchen sind bräunlich mit dunklerem, kastanienfarbenen Kopf, Flügeln und Schwanz. Männliche Tiere sind intensiv rot mit schwarzen Flügeln und Schwanz. Der Schnabel der Männchen ist schwarz. Am Unterschnabel schließt sich ein auffallender weißer Fleck an. Purpurtangaren werden etwa 18 Zentimeter lang.

 

Die Amazonasente ist eine weit verbreitete Art in Teilen Südamerikas. Sie bewohnt Waldseen, Flussläufe mit Galeriewäldern und Sumpfgebiete im Bereich der tropischen und subtropischen Feuchtwäldern und Savannen. Sie lebt meist paarweise, nach Ende der Brutsaison in Familienverbänden oder kleineren Trupps. Auch bei den Amazonasenten können Sie die Geschlechter gut von einander unterscheiden. Männliche Tiere haben einen roten und weibliche Tiere einen grauen Schnabel.

 

 

  • Purpurtangare
  • Amazonasente

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