Elefanten

Jeden Tag Badetag
Eines der größten Gehege in unserem Zoo bewohnen die Elefanten: Insgesamt 4340 Quadratmeter stehen den Tieren aus Afrika drinnen und draußen zur Verfügung. Dazu gehört auch der Sandplatz, an dem sie sich "schrubben". Solch eine Ladung Sand mit dem Rüssel auf den Rücken geschleudert verscheucht Fliegen und hilft gegen Juckreiz. Täglich werden die Elefanten geduscht und gebadet. Dazu wird ein spezielles "Elefantenschaumbad" verwendet.
Intensive Pflege ist bei den Elefanten nötig, denn Langeweile soll nie aufkommen. Darum ist ein hautnaher Kontakt mit den bis zu dreieinhalb Tonnen schweren Tieren nötig. Ein Führhaken hilft den Elefantenpflegern, ihre Spitzenstellung in der Gruppe durchzusetzen, ähnlich wie es die Elefanten untereinander gelegentlich mit ihren Stoßzähnen tun.
Der erste Nachwuchs

Am 3. Juni 2005 kam im Wuppertaler Zoo zum ersten Mal ein Elefantenkalb zur Welt. Das kleine Elefantenmädchen wog bei der Geburt 106 kg und war 87 cm hoch. Die Geburt verlief mit Unterstützung der Tierpfleger und des Tierarztes ohne Probleme und dauerte nur etwa 10 Minuten. Die Elefantenmama "Punda", für die es die erste Geburt war, nahm ihre Tochter gut an und ließ sie schon bald nach der Geburt trinken. Anfangs noch etwas wackelig auf den Beinen war das Jungtier schon nach kurzer Zeit kräftig genug, dass es der Mutter folgen konnte und schon bald der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte. Diese Geburt war die erste eines Afrikanischen Elefanten in Nordrhein-Westfalen überhaupt und ist daher eine echte Sensation. Der Zoo ist über den außergewöhnlich guten Verlauf der Geburt sehr froh und ist nun sehr stolz auf den ersten Nachwuchs im Elefantenhaus.
Bongis Brüderchen

Bereits am 9. Oktober 2005 kam ein zweiter Elefant, diesmal ein männliches Tier, zur Welt. "Kibo", der erste Nachwuchs unserer Elefantenkuh "Numbi", kam mit einem Gewicht von 101 kg und einer Schulterhöhe von 90 cm zur Welt. Besonders glücklich war für uns, dass er seine ältere Halbschwester "Bongi" als Spielkameradin hat. Die beiden Kleinen spielen täglich viele Stunden miteinander auf der Außenanlage. Auffällig ist dabei, dass der kleine "Kibo" bereits das Imponierverhalten eines Elefantenbullen mit großem Talent übt. Er findet besonders bei der Leitkuh der Wuppertaler Elefantenherde "Sabie" Anlehnung und läuft beim täglichen Konditionstraining der Elefantenkühe auch manchmal gern ein Stück voraus.
Freitag, der 13. - ein Glückstag für den Zoo

Freitag, der 13. Juli 2007, war für den Zoo ein Glückstag, denn an diesem Tag erblickte um 02.40 Uhr das kleine Elefantenmädchen "Tika" das Licht der Welt. "Tika" ist das dritte Elefantenjungtier, das im Wuppertaler Zoo geboren wurde.
Nach 655 Tragzeit ließ sich Mutter "Sabie" bei der Geburt anfänglich recht viel Zeit. Doch dank der hervorragenden Geburtsvorbereitung unseres inzwischen schon routinierten Teams aus dem Elefantenhaus nahm auch diese dritte Elefantengeburt einen guten Verlauf. "Tika" kam schließlich gesund mit einem Geburtsgewicht von 75 kg und einer Schulterhöhe von 82 cm zur Welt und begann bereits 3 Stunden nach ihrer Geburt selbständig zu trinken.
Ein Sonntagsjunge mach das "Kleeblatt" komplett

Am Sonntag, den 13.01.08 um 3.54 Uhr, brachte die Afrikanische Elefantin "Sweni" ihr erstes Kalb zu Welt. Der Elefanten-Junge wog 97 kg und hatte eine Schulterhöhe von etwa 90 cm. Die Tragzeit betrug 641 Tage. Die Elefantenpfleger haben ihm den Namen "Tamo" gegeben.
Die Geburt war für "Sweni", die Elefantenpfleger und den Tierarzt und seine Helferinnen anstrengend. Fünf Nächte hat die gesamte Mannschaft im Elefantenhaus gewacht, bis es soweit war.
Damit sind im Zoologischen Garten Wuppertal innerhalb von zweieinhalb Jahren vier gesunde Elefantenkälber zur Welt gekommen und nun alle Elefantenkühe Mütter. "Bongi", "Kibo" und "Tika" sind die Halbgeschwister von "Tamo". Ihr Vater ist der Elefantenbulle "Tusker".
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