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16.05.18
Nachwuchs bei Huftieren und Kängurus

in vielen Anlagen im Grünen Zoo Wuppertal gibt es zur Zeit Jungtiere zu sehen, zum Beispiel auch bei den Kängurus und einigen Huftieren. So wurde bei den Milus oder Davidhirschen am 16. April ein weibliches Jungtier geboren. Es ist der erste Nachwuchs, der auf der neuen Milu-Waldanlage, die die Tiere im vergangenen Jahr bezogen haben, zur Welt gekommen ist. Milus werden noch immer als "In der Natur ausgestorben" eingestuft, dank der Zusammenarbeit Zoologischer Gärten konnte die Art allerdings vor der endgültigen Ausrottung bewahrt werden. Seit den 1980er Jahren gibt es Wiederansiedelungsprojekte in geschützten Naturreservaten in China, der Heimat der Milus.

Ebenfalls zu den Hirschen gehören die Rentiere, bei denen es gleich zwei Jungtiere gibt. Ein Weibchen wurde am 3. Mai, ein Männchen am 7. Mai geboren. Die Rentiere bewohnen eine vor ein paar Jahren ebenfalls erweiterte Anlage in der Nähe der neuen Miluanlage. Weiterer Nachwuchs lässt sich bei den Steinböcken beobachten. Auf dem Steinbockfelsen, der Teil des historischen Nordlandpanoramas ist, kamen am 11. Mai Zwillinge zur Welt. Und auch die Bennettkängurus, die in der Nähe des großen Kinderspielplatzes leben, haben Nachwuchs. Bereits im Februar konnte ein Jungtier gesichtet werden, Anfang April ein weiteres. Beide Jungtiere halten sich noch viel im Beutel der jeweiligen Mutter auf, sind aber mit etwas Glück zu sehen. Die Bennettkängurus teilen sich ihre Anlage mit den Grauen Riesenkängurus.

Daneben blühen auch weiterhin zahlreiche Bäume und Sträucher sowie eine Reihe von Blumen und Stauden im Blumenrondell, das hauptsächlich ehrenamtlich von Mitgliedern des Zoo-Vereins gepflegt wird.

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